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Coronavirus Schweiz

Gemeinsam gegen das Coronavirus

Die Zahl der Menschen, die am Coronavirus erkranken, steigt auch in der Schweiz. Blickt man nach Österreich, Italien und Spanien steigt auch hier die Sorge, was in der Schweiz auf uns zukommen wird. In der Schweiz sind die Schulen und Kitas bereits bis geschlossen, das soziale Leben soll nur noch eingeschränkt stattfinden.
Wie kann ich meinem Kind diese Ausnahmesituation erklären ohne ihm Angst zu machen?

Ruhe bewahren

Zuerst einmal sollten Sie Ruhe bewahren. Das COVID-19 Virus ist im Normalfall für gesunde Menschen nicht lebensgefährlich. Informieren Sie sich zwar regelmässig über neue Massnahmen und nehmen diese ernst, aber machen Sie sich nicht verrückt. Angst ist ansteckend: Ihre Sorgen und Ängste werden sich auf Ihr Kind übertragen.

Wie reagieren, wenn sie Symptome feststellen?

Menschen mit Symptomen von COVID-19 sollten sich direkt mit ihrem Hausarzt telefonisch in Verbindung setzen. Denken Sie jedoch daran, dass Husten, Niesen und Fieber in vielen Teilen der Welt auch Symptome einer Erkältung oder Grippe sein können, da es in vielen Teilen der Welt auch die Grippezeit ist.
Es ist wichtig, sich frühzeitig um Hilfe zu bemühen und öffentliche Räume zu meiden, um eine Ansteckung anderer zu verhindern. Falls ein Kind Symptome zeigt, die auf COVID-19 hinweisen könnten, sollten Eltern auch hier zunächst telefonisch einen Kinderarzt kontaktieren, der den Eltern sagt, was nun zu tun ist.

Kinder aufklären

Erklären Sie Ihrem Kind altersgerecht, wie man sich mit dem Virus anstecken kann und wie man sich vor allem auch vor ihm schützen kann, wie zum Beispiel Hände waschen, in die Armbeuge oder ein Taschentuch niesen oder husten, direkten Kontakt mit hustenden oder niesenden Personen vermeiden.
Erklären Sie, dass all diese Massnahmen nun notwendig sind, um ältere und schwächere Menschen in unserer Gesellschaft zu schützen. Und erzählen Sie Ihrem Kind auch von unseren Helden, wie Ärzten, Pflegern, die gemeinsam gegen das Virus kämpfen und Erkrankten helfen wieder gesund zu werden.

Soziale Kontakte

Empfohlen wird derzeit, in keinem Fall die Risikogruppe der älteren Menschen – wie beispielsweise die Grosseltern – zu besuchen und auch ansonsten soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken. Medien bieten hier viele Möglichkeiten, uns beim Telefonieren auch zu sehen – sei es via WhatsApp, Sykpe oder anderen Programmen. Helfen Sie Ihrem Kind, soziale Kontakte digital aufrechtzuerhalten. Außerdem können sich Ihre Kinder so direkt selbst davon überzeugen, dass es Oma und Opa, Familie und Freunden gut geht.

Beruhigen Sie Ihr Kind

Überall begegnen uns derzeit beunruhigende Bilder und Nachrichten. Deshalb kann der Eindruck entstehen, als ob die Krise allgegenwärtig sei. Kinder unterscheiden nicht immer zwischen den Bildern auf dem Bildschirm und ihrer eigenen persönlichen Realität. Sie können glauben, dass sie selbst in Gefahr seien. Sie können Ihrem Kind helfen, mit dem Stress und der Angst umzugehen, indem Sie sich Zeit nehmen, mit ihm spielen, ihm Raum für Entspannung bieten. Halten Sie Routinen und eingespielte Tagesabläufe so weit wie möglich ein.

Achten Sie auf sich selbst

Sie können Ihren Kindern nur dann gut helfen, wenn es auch Ihnen gut geht und Sie nicht besorgt oder verängstigt wirken! Denn Kinder sind sehr aufmerksam. Sie bemerken sofort, wenn Sie nicht die Wahrheit sagen. Wenn Sie sich ängstlich oder verunsichert fühlen, nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und wenden Sie sich an andere Familienmitglieder, Freunde und Vertrauenspersonen in Ihrem Umfeld. Nehmen Sie sich Zeit, um Dinge zu tun, die Ihnen helfen, sich zu entspannen und zu erholen.

Beschäftigung in den eigenen vier Wänden

  • Geben Sie Ihrem Kind weiterhin Struktur. Vereinbaren Sie beispielsweise eine Zeit, zu der Schulaufgaben gemeinsam erledigt werden, sobald Kinder diese bekommen haben.
  • Lassen Sie Ihr Kind an Ihrem Alltag teilhaben. Machen Sie zusammen den Haushalt, kochen Sie zusammen oder backen Sie gemeinsam eine "Züpfe"
  • In jedem Fall sollten Sie mit Ihrem Kind auch an die frische Luft gehen. Sollte es das Wetter in den nächsten Wochen zulassen und sollten Sie einen Garten haben, dann machen Sie doch einfach ein kleines Picknick im Garten und geniessen die Sonne.
  • Kaufen Sie Käutersamen und pflanze Sie diese mit Ihrem Kind gemeinsam an. Beobachten Sie gemeinsam wie die Samen zu Pflänzchen heranwachsen. Diese können Sie dann verwenden, wenn Sie zusammen kochen.
  • Bauen Sie sich gemeinsam ein Zelt, lesen dort Bücher, erzählen sich spannende Geschichten. Zum Bauen eignen sich beispielsweise Decken oder auch grosse Kartons.
  • Ihrem Kind fällt im wahrsten Sinne des Wortes "die Decke auf den Kopf", weil ihm Bewegung fehlt? Überlegen Sie sich einfach einen Sportparcours für Zuhause. Auf allen Vieren unter dem Esstisch durchrobben, auf einem Bein ins Kinderzimmer hüpfen, ein Purzelbaum auf dem Wohnzimmerteppich, - bestimmt fallen Ihnen und Ihrem Kind viele kleine Übungen ein.

GEMEINSAM GEGEN DAS CORONAVIRUS

Ehrenamtliche von Petite Suisse versuchen alles, um Kinder, Familien und Senioren vor einer Ansteckung zu schützen. Wir klären Familien und Senioren über den richtigen Schutz vor dem Coronavirus auf und helfen mit Fahrdienst, einkaufen, kochen, putzen und vielem mehr. Vor allem alte, behinderte oder kranke Menschen benötigen unsere Hilfe. Sie können mithelfen, Menschen zu schützen. Dabei brauchen wir Ihre Unterstützung....

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